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den südlichen Provinzen benötigen. Dagegen hat die Regierung im Jahr 1989 die Einführung einer allgemeinen Registrierungspflicht für alle Neuzuzüger - also auch für Singhalesen oder Muslims - beschlossen. Für jeden Hausbesitzer besteht deshalb die Pflicht, die Ankunft neuer Hausbewohner und deren Identität innerhalb von vierzehn Tagen der nächsten Polizeistation zu melden. Nicht gemeldete Personen und deren Logisgeber unterliegen einem ziemlich hohen Verhaftungsrisiko, falls die lokalen Behörden davon etwas erfahren. Steht indessen die Identität einmal fest, werden diese Personen in der Regel nach kurzer Zeit wieder freigelassen.
Mit dem UNHCR ist davon auszugehen, dass Rückkehrer aus der Schweiz gegenüber in Sri Lanka gebliebenen Tamilen in Sri Lanka einem eher kleineren Risiko ausgesetzt sind, zufolge des Verdachts auf LTTE-Mitgliedschaft festgenommen zu werden, da sie jedenfalls während der Zeit ihrer Ortsabwesenheit an keinen Aktivitäten der LTTE beteiligt sein konnten. Obwohl die Sicherheitsbehörden nach Mai 1993 die Suche nach LTTE-Kadermitgliedern in Colombo verstärkt haben, ist die Wahrscheinlichkeit, anlässlich einer Personenkontrolle in den Strassen Colombos oder bei einer Razzia festgenommen zu werden, als nicht allzu hoch einzustufen. Für Rückkehrer aus der Schweiz besteht auch diesbezüglich kein erhöhtes Risiko. Es ist im Gegensatz zu der von verschiedenen Hilfswerksorganisationen geäusserten Ansicht in Übereinstimmung mit einer Vielzahl anderer Berichterstatter davon auszugehen, dass es für das Zustandekommen eines Verdachtes der Mitgliedschaft bei der LTTE immerhin gewisser Anhaltspunkte bedarf. Besteht kein derartiger Verdacht, so werden die Inhaftierten nach wenigen Tagen freigelassen. Während der Haft ist normalerweise nicht mit Beeinträchtigungen zu rechnen, die eine konkrete Gefährdung elementarer Rechtsgüter darstellen. Personen, die ihre Identität nicht (insbesondere mittels einer National Identity Card) beweisen können, laufen erhöht Gefahr, arretiert und länger festgehalten zu werden. Dasselbe trifft zu auf Personen, die sich zwar ausweisen können, deren National Identity Card aber einen Wohnsitz im durch die LTTE beherrschten Norden angibt. In diesem Zusammenhang ist aufgrund verschiedener Berichte zu bestätigen, dass die Änderung der Adresse auf eine solche in Colombo für einen Tamilen aus dem Norden ein ausserordentlich langwieriges und schwieriges Unterfangen darstellen kann.
c) - Von verschiedener Seite wird die Bejahung einer sogenannten inländischen Fluchtalternative vom Bestehen eines funktionierenden sozialen Beziehungsnetzes in einer
"cleared area" abhängig gemacht. Weiter wird teilweise
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